Clara’s Lie – Sa., 25.03.2017 / Magazinkeller

März 1, 2017 in Veranstaltungen

Clara’s Lie geht in Runde Fünf und auch ihr seid wieder herzlichst eingeladen, mit uns zu tanzen. Also: Tanzschuhe schnüren und einchecken!

Techno / Tech House / Deep House

Samstag, 25. März 2017 / ab 22:30 / Magazinkeller

Abendkasse: 6 EUR < 24:00 Uhr > 8 EUR
Soliparty für Antirepressionsarbeit

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Martin Gruen (Sinus / Der Hut / Hamburg)

Captain Cosmotic (Form / WKVH / Münster)

Raum Acht & Rijö (Soulmates / Essen)

Pascal M. (Kollektiv / Oldenburg)

Toast*y B2B Lukas W. (Claras Lie / Bremen)

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Wir möchten, dass sich alle Gäste auf unserer Party wohlfühlen können. Für Sexismus, Rassismus, Homophobie und andere Diskriminierungsformen ist hier kein Platz. Sollte es auf der Party zu diskriminierendem und/oder belästigendem Verhalten kommen, werden sich die ganze Party über Ansprechpartner*innen hierfür an der Kasse befinden.

No Tolerance For Ignorance – Sa., 14.01.2017 / G18

Dezember 16, 2016 in Veranstaltungen

No Tolerance For Ignorance

„We’re dedicated to stop your ignorance, band together to bring you to your knees“

Samstag, 14. Januar 2017 / 20:30 – 23:59 / G18

All Ages/Smoke Free

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EMPOWERMENT (Stuttgart)
deutschpunk.blogspot.de

COBRETTI (Köln)
cobretti.blogsport.de

LAST LEAF (Bremen)
lastleaf.bandcamp.com

BURNT (Wiesmoor)

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Das neue Jahr wollen wir direkt mit einer ordentlichen Hardcore-Show einleiten. Mit dabei sind die Punkers von Empowerment aus Stuttgart und Cobretti aus Köln sowie die Hardcore-Kids von Last Leaf aus der Hansestadt und Burnt aus Ostfriesland.
Burnt spielten im Oktober ihre erste Show und freuen sich wie Bolle auf die Show, während man Last Leaf hingegen schon als Lokalmatador sehen kann. Cobretti spielen ihre zweite Show nach längerer Pause und werden anschließend wohl an was Neuem arbeiten. Man kann also gespannt sein, was davon schon im Januar zu hören sein wird. Last but nor least: Empowerment! Man muss vermutlich nicht mehr viel zu den Jungs sagen, wir freuen uns jedoch, dass sie endlich mal wieder den weiten Weg in den Norden antreten und uns in Bremen besuchen kommen.

Der Eintrittspreis wird recht erschwinglich sein, sodass jede*r die Show sehen kann. Da wir uns jedoch erhoffen, am Ende auch den einen oder anderen Euro für unsere Anti-Repressionskasse überzuhaben, ist eine zusätzliche Spende natürlich immer gern gesehen.

Wer das Geld lieber an der Theke statt an der Kasse lassen will, kann sich übrigens bereits jetzt schon mal auf das ein oder andere Getränk neben dem Standard-Repertoire der G18 freuen. Wir werden jedoch noch nicht verraten, was es geben wird.

Eines schon mal vorweg:
Wir möchten, dass sich alle Gäste auf unserer Show wohlfühlen können. Für Sexismus, Rassismus, Homophobie und andere Diskriminierungsformen ist hier kein Platz. Sollte es auf der Show zu diskriminierendem und/oder belästigendem Verhalten kommen, werden sich die ganze Show über Ansprechpartner*innen hierfür an der Kasse befinden.

Filmvorführung: Girl Power

Oktober 5, 2016 in Veranstaltungen

girl_power_web

Am Mittwoch, den 12.10.2016 zeigen wir im OstKurvenSaal den Graffiti-Film „Girl Power“ und beteiligen uns somit an den europaweiten Football People Action Weeks gegen Diskriminierung im Fußball. Die jährlich stattfindenden, europaweiten Football Action Weeks vereinen dieses Jahr über 2.000 Aktivitäten gegen Diskriminierung im Fußball und erreichen damit direkt mehr als 100.000 Menschen. Wir unterstützen diese Initiative dieses Jahr damit, dass wir einen Fokus auf das Thema Sexismus legen wollen.

Wir begreifen die Fankurve, und insbesondere die Ultrakultur, als eine Subkultur, die für uns alle einen Platz frei von gesellschaftlichen Zwängen und Druck sein kann und soll. Damit geht unser Bestreben einher, die Fankurve so zu gestalten, dass sie im Idealfall zu einem diskriminierungsfreien Ort wird. Leider ist dies bislang noch nicht der Fall, sind wir doch alle mehr oder minder in dem gegenwärtigen Zustand der Gesellschaft verwurzelt und seinen Einflüssen ausgesetzt. Dies bedeutet für uns jedoch nicht, diesen Zustand zu akzeptieren oder gar als gut zu befinden.

Wir wollen weiter an den allgegenwärtig präsenten Diskriminierungsformen arbeiten und nutzen die Gelegenheit, die uns die Football People Action Weeks geben, um das Thema Sexismus wieder etwas mehr in den Vordergrund zu rücken. Wir wählen dafür den Ansatz, über den Tellerrand unserer eigenen Subkultur hinweg zu blicken, um so ggf. Rückschlüsse auf unser eigenes Zusammenleben innerhalb der Fankurve und dort vor allem innerhalb der Ultrakultur ziehen zu können. Der 2016 erschienene Graffiti-Film „Girl Power“ bietet uns die seltene Gelegenheit, Eindrücke davon zu gewinnen, welchen Widerständen Frauen* ausgesetzt sind, wenn sie sich subkulturell verwirklichen wollen.

In einer überwiegend männlich* dominierten Szene werden weibliche* Künstlerinnnen zunehmend erfolgreicher und verwirklichen sich mittlerweile in eigenen Magazinen oder Graffiti-Shows. Dieser Film zeigt sowohl die Geschichten von Graffiti-Künstlerinnen* in 15 Städten dieser Welt als auch die Geschichte der Produzentin Sany, wie sie sich 7 Jahre lang der Produktion dieses Films widmete, um weibliche* Emanzipation im Graffiti zu dokumentieren und um anderen Frauen* die Möglichkeit zu geben, sich mit Graffiti zu verwirklichen.

Wir freuen uns also sehr, diesen Film am kommenden Mittwoch präsentieren zu dürfen und hoffen, dass ihr genauso Bock darauf habt wie wir. Die Vorstellung geht um 19:00 Uhr los. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, das Gesehene und Erfahrene gemeinsam zu reflektieren und zu diskutieren. Der Eintritt ist kostenlos!

Für mehr Infos checkt: http://www.girlpowermovie.com/

Wir als Veranstalter*innen möchten, dass sich Besucher*innen auf unserer Veranstaltung wohlfühlen. Für Sexismus, Rassismus, Homophobie, Antisemitismus und andere Diskriminierungsformen ist hier kein Platz.

Vortrag: »Der Krieg gegen die Kurden in der Türkei«

März 17, 2016 in Allgemein, Veranstaltungen

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Ein Vortrag von Ismail Küpeli – Am 13. April 2016 um 19 Uhr im OstKurvenSaal

Der Krieg gegen die Kurd*innen in der Türkei dauert nun schon viele Monate an. Und obwohl er in der deutschen Öffentlichkeit weitgehend unbeobachtet bleibt und (zu) wenig thematisiert wird, spielen sowohl Deutschland als auch die EU eine gewichtige Rolle.

Anknüpfend an die Spruchbänder »Erdoğan vom Thron stoßen – Faşizme karşɪ omuz omuza!« und »Berxwedan jîyan e – Widerstand heißt Leben« sowie der regelmäßigen Auseinandersetzung und Solidarität mit den Kämpfen der Kurd*innen möchten wir das Thema erneut auf die Agenda setzen.

Die Ausgangssperren und Belagerungen von kurdischen Städten im Osten der Türkei haben sich inzwischen zu einem Dauerzustand entwickelt. In einigen dieser Städte, wie etwa Cizre, Silopi und Nusaybin, finden immer wieder Militäroffensiven statt. Während dieser Ausgangssperren und Militäroffensiven in den Städten wurden über 140 kurdische Zivilist*innen getötet, unzählige Menschen verletzt und ganze Straßenzüge zerstört. Auch im Jahr 2016 nehmen die Kämpfe noch zu, weil inzwischen auch auf kurdischer Seite die Stimmen für den militanten und militärischen Weg lauter werden. Die EU hat sich eindeutig auf die Seite der türkischen Regierung gestellt – und damit gegen eine demokratische und friedliche Lösung des Konfliktes.

Es herrscht eine schwierige und komplizierte Situation, in der der hegemoniale Herrschaftsanspruch der AKP und Erdogans auf die Freiheits- und Autonomiebestrebungen vieler Kurd*innen trifft. Um einen Überblick zu bieten und den aktuellen Stand in der Türkei zu diskutieren, laden wir zum Vortrag von Ismail Küpeli ein. Der Politikwissenschaftler promoviert zu kurdischen Aufständen in der Türkei an der Ruhr Universität Bochum. Er betätigt sich zudem als Journalist für verschiedene Tageszeitungen, Zeitschriften und Online Medien. Seine Schwerpunkte sind die Türkei und der Nahe und Mittlere Osten. Zuletzt erschien das von ihm herausgegebene Buch „Kampf und Kobane – Kampf um die Zukunft des Nahen Ostens“.

Wir als Veranstalter*innen möchten, dass sich Besucher*innen auf unserer Veranstaltung wohlfühlen. Für Sexismus, Rassismus, Homophobie, Antisemitismus und andere Diskriminierungsformen ist hier kein Platz. Genauso sieht es mit Verschwörungstheorien aus. Personen, die derartige Einstellungen kundtun oder bekannt dafür sind, werden von der Veranstaltung konsequent ausgeschlossen.