Spenden für Rojava

Januar 26, 2026 in Allgemein

Moin Werder-Fans,

bereits bei unserem Auswärtsspiel in Leverkusen zeigten wir ein Banner mit der Aufschrift „Defend Rojava“ (dt.: „Verteidigt Rojava“, gemeint ist Westkurdistan). Denn während die ganze Welt auf Grönland und Abu Dhabi schaut, droht mit dem erneuten Angriff dschihadistischer Gruppen auf die selbstverwaltete, kurdische Region im Norden Syriens das Ende der hart erkämpften kurdischen Autonomie und nicht weniger als ein weiterer Völkermord wie zuletzt an den Jesid*innen. Bereits seit dem 6. Januar greift die selbsternannte syrische Regierung gemeinsam mit dschihadistischen Milizen die kurdischen Gebiete an. Hunderte Zivilist:innen wurden getötet, Tausende sind verletzt und weitaus mehr befinden sich auf der Flucht. Tagtäglich erreichen uns Nachrichten von vor Ort: mitten im Winter wird den belagerten Städten Wasser und Strom abgedreht, der Zugang zu Lebensmitteln wird erschwert und öffentliche Einrichtungen sowie die medizinische Infrastruktur zerstört.

Wir alle erinnern uns an die Bilder kurdischer Kämpfer*innen, die sich mit großen Verlusten dem Islamischen Staat entgegenstellten, und an die Solidarität, die ihnen aus der westlichen Welt entgegengebracht worden ist. Die selben Verbündeten lassen sie nun fallen, um das Verhältnis mit den neuen Machthabern in Damaskus nicht zu gefährden. Schließlich braucht man die guten Beziehungen, um im großen Stil abschieben zu können, wie es der Altkanzler Scholz einst forderte.

Fällt Rojava in die Hände islamistischer Banden, so bedeutet dies das Ende einer Region, in der die Menschen für Selbstverwaltung, Gleichberechtigung und friedliches Miteinander kämpfen. Eine Bedrohung für das kurdische Leben und die Demokratie weltweit.

Als Zeichen praktischer Solidarität sammeln wir an den kommenden Heimspielen am Dienstag gegen Hoffenheim und am Samstag gegen Gladbach Geldspenden, die wir dem Kurdischen Halbmond (Heyva Sor e.V.) überreichen werden, der eine Hilfskampagne für die Menschen vor Ort gestartet hat.

Daher fordern wir euch auf: Wenn ihr könnt, kommt an unseren Stand und lasst eine kleine Spende da.

Defend Rojava – bijî berxwedana gelê kurd!

[Update] Entlastungszug nach Leverkusen

Januar 21, 2026 in Allgemein

Moin Grün-Weiße,

folgend erhaltet ihr letzte Infos für den Entlastungszug nach Leverkusen.

Ein paar Plätze sind noch frei, daher ist spontanes Zusteigen am Samstag möglich. Sowohl auf der Hinfahrt, als auch auf der Rückfahrt. Die Tickets könnt ihr direkt bei den Personen an den Türen erwerben.

Neben Bremen Hbf (Abfahrt 08:03 Uhr) wird es ebenfalls Zustiegsmöglichkeiten in Kirchweyhe (8:14 Uhr) und Syke (8:22 Uhr) geben.

Für Softdrinks, Getränke alkoholischer Natur, sowie Wasser und kleine Snacks ist wie immer gesorgt.

Das Wichtigste zum Schluss: Wir erwarten einen respektvollen Umgang untereinander! Solltet ihr übergriffiges oder diskriminierendes Verhalten erleben oder beobachten, könnt ihr euch jederzeit an die Leute beim Getränkeverkauf wenden.

Avanti Werder!

Entlastungszug nach Leverkusen

Januar 16, 2026 in Allgemein

Moin Werderfans!

Zum Auswärtsspiel in Leverkusen wird es einen Entlastungszug geben. Dieser kostet 15€ pro Person. Das Zugticket gilt für die Hin- und Rückfahrt. Den Ticketverkauf findet ihr heute gegenüber vom OKS (zwischen dem IY und INT Stand).

Im Zug wird es wieder einen fanfreundlichen Getränkeverkauf geben, um Fahrten wie diese weiterhin anbieten zu können.

Das Wichtigste zum Schluss: Wir erwarten einen respektvollen Umgang untereinander!

Grenzüberschreitendes und diskriminierendes Verhalten – beispielsweise Sexismus, Homophobie oder Rassismus – wird im Zug nicht geduldet und führt zu einem sofortigen Ausschluss von der Fahrt, egal, wo wir uns befinden! Solltet ihr solch ein Verhalten bemerken oder selbst davon betroffen sein, sprecht uns bei den Getränkeverkaufsständen an.

Avanti Werder!

Hinfahrt: Bremen Hbf | 08:03 Uhr
Rückfahrt: Leverkusen Mitte | 18:30 Uhr

Demonstration: Für Fankultur und Freiheitsrechte

November 29, 2025 in Allgemein

Vom 3. bis 5. Dezember findet in Bremen die Innenministerkonferenz (IMK) statt. Dort stehen Konzepte auf der Tagesordnung, die tief in unsere Freiheitsrechte eingreifen. Was heute als Maßnahme gegen Fußballfans verkauft wird, ist Teil einer allgemeinen „Law and Order“-Politik, die am Ende die gesamte Gesellschaft trifft.
Die Konsequenz daraus ist, dass es die Fankultur, wie wir sie kennen, in Zukunft nicht mehr geben wird. Fußball soll nur noch konsumiert werden, während Meinung und Mitbestimmung Stück für Stück verdrängt werden. Wichtig ist: Nicht nur aktive Fanszenen sind betroffen, sondern alle Menschen, die Werder und den Fußball leben, egal ob auf der Nord, der Süd, im Familienblock oder zuhause. Denn die Maßnahmen richten sich nicht gegen Fehlverhalten Einzelner, sondern würden flächendeckend alle Menschen im und um das Stadion betreffen, also das gesamte Stadionumfeld. Personalisierte Tickets, pauschale Stadionverbote und Gesichtserkennung wären Schritte in eine kontrollorientierte Verwaltung, die gesellschaftliche Freiräume schwächt statt stärkt. Es geht längst nicht mehr nur um Fußball, sondern um die grundsätzliche Frage, wie selbstbestimmt eine Gesellschaft bleiben kann.
Deshalb rufen wir alle Werder-Fans, alle Unterstützende und alle Interessierte dazu auf, sich uns am 3. Dezember um 18.15 Uhr am Weserstadion anzuschließen. Nach einer kurzen Kundgebung gehen wir gemeinsam los und setzen ein Zeichen für eine offene, solidarische Gesellschaft und eine lebendige Fankultur, die sich nicht verwalten lässt.
Wir sehen uns am 3. Dezember am Weserstadion!