Neuer Seidenschal: Ab dem Dortmund-Heimspiel am Stand!

Februar 20, 2020 in Allgemein

Bonjour, les amis!

Ab Samstag könnt ihr an unserem Stand diesen neuen, schicken Seidenschal erwerben. Alles was ihr dafür braucht: 12€.

Auch sonst haben wir von Shirts über Sticker bis hin zu einigen Restposten-Schnappern natürlich noch einiges in unserem Sortiment. Werft doch einmal einen Blick in unsere Boutique oder kommt auf’n Klönschnack am Stand vorbei.

À tout à l’heure!

Demo: UNITED WE FIGHT!

Februar 18, 2020 in Allgemein

SCHULTER AN SCHULTER GEGEN DIE REPRESSION

Aufruf zur Demo am 22.02 – 18:30 Uhr – Verdener Str. / Hamburger Str.

Kontrollen, Festnahmen, Repressionen – auch im neuen Jahr machen Bullen & Staat in Bremen genau da weiter, wo sie 2019 aufgehört haben. Von großangelegten Kontrollen gegen Drogenkonsument*innen im Viertel, über die Festnahme eines vermeintlichen Gebietsleiters der PKK durch den Bremer Staatsschutz bis zum Überstellen minderjähriger Geflüchteter in andere Bundesländer in Handschellen.

Die Repressionsorgane setzten auf eine Law-And-Order-Symbolpolitik, die Härte demonstrieren soll.

Seine reaktionären Vorstellungen von „Sicherheit“ und „Gefahrenabwehr“ projiziert der Bremer Innensenator mit Unterstützung seiner Behörden auch und gerade auf die lokale Ultràszene. Die Folge sind willkürliche Maßnahmen: Hausdurchsuchungen nach dem Gießkannenprinzip, das Verhängen von Betretungsverboten oder das Einkesseln und rechtswidrige Abfotografieren von knapp 180 Werder-Fans nach dem Augsburg-Heimspiel im Herbst sind Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit.

Dass die Cops in Bremen lieber erstmal Fakten schaffen und Einschüchtern als Freiheitsrechte oder Gerichtsbeschlüsse zu achten, zeigt sich auch an anderen Orten. Unvergessen sind die Verbote und Schikanen gegen das antirassistische BREAKING BORDER Festival letztes Jahr seitens der Cops, sowie die Stimmungsmache gegen selbstverwaltete Wagenplätze wie Querlenker und Ølhafen. Ganz zu schweigen vom jüngsten Todesfall eines Obdachlosen in der Arrestzelle des Bremer Hauptbahnhofes.

Dies ist keine Entwicklung, die nur in Bremen stattfindet.

Im Gegenteil, die Autoritäre Formierung des Staates ist an vielen Orten zu spüren. Dazu zählen nicht nur die Errichtung von AnkER-Zentren, beschleunigte Asylverfahren oder das Verbotsverfahren gegen Linksunten Indymedia, sondern auch und gerade die neuen Polizeigesetze.

Oft genug tritt die Polizei als politischer Akteur auf, der ganz eigene, widerrechtliche Interessen verfolgt. Dies belegen u.a. die Enthüllungen um den NSU den NSU 2.0, das Uniter-Netzwerk, die häufigen Berichte über Racial Profiling oder die Studie der Ruhr-Uni Bochum zu Polizeigewalt.

Korpsgeist, die systematische Täter-Opfer-Umkehr bei Anzeigen gegen Bullen, die Nichtidentifizierbarkeit von Gewalttäter*innen in Uniform, die fehlende Unabhängigkeit bei Ermittlungen gegen Polizeibeamt*innen oder der fehlende Verfolgungswille durch die Staatsanwaltschaften zeigen: Die Polizei agiert häufig im rechtsfreien Raum.

So wird auch von den fast 200 Polizeibeamt*innen, die im Rahmen der G20-Proteste angezeigt wurden, kein einziger Fall zur Anklage gebracht werden. Gleichzeitig werden die Prozesse gegen die G20-Gefangenen, ein leicht verletzter Bulle zum Leizpiger Silvester oder die Drei von der Parkbank zum Super-Skandal aufgebauscht.

Wir sagen: Schluss mit den Hausdurchsuchungen, Überwachungen, Verboten
und Kriminalisierungen!

Dass wir uns bei unseren Kämpfen zum Feindbild des Staates machen ist
uns bewusst. Jedoch bleiben Antifaschismus, Antirassismus und der Kampf um Freiräume legitim und dringend notwendig!

Wir können und wollen uns nicht darauf verlassen, dass der Staat diese Ziele für uns durchsetzt, denn dieser bedient in erster Linie die Interessen des Kapitals und seiner Führungseliten und schickt dafür seine Fußsoldaten in Form von hochgerüsteten Sicherheitsbehörden los.

Daher liegt es an uns selbst tätig zu werden, wenn es uns mit diesen Kämpfen ernst sein sollten!

Sei es im Stadion, im Stadtteil, der Uni oder im Betrieb! Es wird Zeit, dass wir zusammenrücken, Kämpfe gemeinsam führen und solidarisch sind.

Daher rufen wir dazu auf euch am 22.02 an die Seite der Betroffenen zu stellen und die Ultras von Werder bei ihrer Demonstration durch das Viertel zu begleiten, um ein Zeichen gegen staatliche Repression, Überwachung und Ulrich Mäurer zu setzen.

Antifa & Fußballfans

 

Pensées de la Caillera #3

Dezember 12, 2019 in Allgemein


Fanzine-Freund*innen aufgepasst! Sechs Jahre nach Erscheinen von Ausgabe #2 haben wir uns wieder an die Arbeit gemacht, um einen Beitrag zur Fanzine-Landschaft der Ostkurve zu leisten. Lang hat’s gedauert und viele haben seit unserer Ankündigung sicherlich schon den Glauben daran verloren, aber nun ist sie endlich da: Die dritte Ausgabe der Pensées de la Caillera.

Für 5€ gibt’s auf 72 bunten Seiten den Rückblick auf die Saison 2018/2019, einige andere schnieke Texte und Rezensionen sowie die Neuauflage eines alten Klassikers aus der Parole de la Racaille – die Älteren von euch werden sich erinnern!

Einige Hefte wird es sicherlich schon im Sonderzug zu erwerben geben. Der offizielle Verkauf startet dann am Dienstag beim Heimspiel gegen den FSV aus Mainz an der Boutique de la Caillera direkt vorm Ostkurvensaal. Schlagt zu, es lohnt sich!

Sonderzug nach München: Infos & Zugzeiten

Dezember 10, 2019 in Allgemein


Moin Werderfans,

damit die Sonderzugfahrt am Samstag gut über die Bühne läuft, kommen hier noch ein paar Infos für euch:

Zugzeiten:

Abfahrt Bremen HBF: 03:54 Uhr | 14.12.19

Ankunft Bremen HBF: 01:32 Uhr | 15.12.19

Wir würden euch bitten, sich nicht zu zweit oder zu dritt direkt in ein 6er Abteil einzuschließen, damit auch alle einen Sitzplatz bekommen.

Es gibt genügend Essen & Trinken an Bord. Sollte trotz fairer Preise durch den Verkauf Gewinn erzielt werden, fließt dieser zu 100% in die Choreokassen der Ultràgruppen.

Achtet bitte darauf, den Zug halbwegs sauber zu halten. Da für den Zug eine Kaution ausgelegt wurde, würden wir euch bitten davon abzusehen, im Zug zu taggen oder Aufkleber zu verkleben. Rauchen bitte nur in den dafür vorgesehenen Raucherbereichen. Lasst außerdem während des Aufenthalts vor Ort keine (Wert-)sachen im Zug liegen, da dieser von einer externen Firma gereinigt wird und wir keine Haftung übernehmen.

Das wichtigste zum Schluss: Wir erwarten einen respektvollen Umgang untereinander.
Diskriminierendes Verhalten – beispielsweise Sexismus, Homophobie oder Rassismus – wird im Zug nicht geduldet und führt zu einem sofortigen Ausschluss von der Fahrt, egal wo wir uns befinden! Solltet ihr solch ein Verhalten bemerken oder selbst davon betroffen sein, sprecht uns an den Theken an oder kommt auf die Ordner*innen im Zug zu.

Wir freuen uns – Bis Samstag Grün-Weiße!

Infamous Youth

UltrA-Team Bremen

L‘Intesa Verde

Caillera